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Veranstaltungen & Highlights in Fürth :: live & aktuell

Junge Journalisten sind für Sie die Nacht über unterwegs und halten Sie mit Interviews, Fotos und Reportagen live & aktuell am Laufenden. Wenn auch Sie Neuigkeiten für uns haben, machen Sie mit und wenden Sie sich an die Info-Lounge in Fürth.

Diese Artikel werden Ihnen live & aktuell von engagierten jungen Journalisten zur Verfügung gestellt.
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Schnelle Busse und schlaue Delfine

Schnelle Busse und schlaue Delfine
Fast nur positive Stimmen zur Langen Nacht der Wissenschaften

700 Veranstaltungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen, 300 Veranstalter, von den Universitäten bis zu vielen Firmen und den Kommunen, und am Ende des Events überall gute Stimmung und gute Kritiken: Die Lange Nacht der Wissenschaften war, fragt man Besucher, Mitarbeitende, Polizei und Verkehrsbetriebe, ein voller Erfolg. Im Infonetz zur Langen Nacht www.nacht-der-wissenschaften.de dokumentierte das Bildungsnetzwerk Lernende Region Nürnberg-Fürth-Erlangen die Reaktionen der Teilnehmer.

Redakteure unterwegs

15 Redakteure bayerischer Schülerzeitungen recherchierten bei den Veranstaltungen und befragten Teilnehmer. 15 Fotografen schwärmten aus und gestalteten Bildergalerien der Events. Zehn angehende Radiojournalisten führten Interviews und produzierten O-Töne. Im Redaktionszentrum im Aktionsfeld Multimedia am Bildungszentrum wurde aus dem Rohmaterial eine multimediale Gesamtschau der Veranstaltungen im Spiegel der Besucher. „Die redaktionelle Arbeit war o.k.“, freut sich Christian Heller vom Redaktionsteam. „Die Qualität der Beiträge war allerdings sehr unterschiedlich“. In den Newsticker kamen vor allem kurze und aktuelle Beiträge, über Busrennen bei der Linie 333 und Besucherströme bei Vorträgen zur Wein- und Schnapsherstellung.

Das weltoffene Flair Nürnbergs

Besucherin Birgit Züge, die mit ihren Kindern Andreas und Astrid im Planetarium und in der Sternwarte war, sieht in der Langen Nacht ein Beispiel für „Das weltoffene Flair Nürnbergs“. Andreas Züge, zehn Jahre, sagt: „Das Planetarium war schön. Ich würde wieder kommen.“ Sascha Pöltl und Jonathan Geislinger, als Foto-Scouts unterwegs, hat die Lange Nacht gut gefallen. Die einzige Kritik: Die Shuttle-Busse hielten nicht an allen Haltestellen. Und beim nächsten Mal sollte die Lange Nacht am besten bis vier Uhr früh dauern. „Das Infonetz war super organisiert“, meint Julia Balanowski von der Jungen Presse Bayern, die als Teamerin zusammen mit drei Kollegen an diesem tag 15 Schülerzeitungsredakteure aus Bayern koordinierte. „Beim nächsten Mal sollten noch mehr Redakteure unterwegs sein, damit noch mehr Beiträge zusammenkommen“, schlägt sie vor.

Ein Zukunftsmodell

Klaus Wirth vom Zentrum Aktiver Bürger lobt: „Da sind lauter junge Leute, die beim Infonetz mitmachen – ein Zukunftsmodell“. Andrea Hinkelmann, den ganzen Abend am Newsticker, vergleicht mit 2003: „Dieses Jahr funktionierte der Transport der Leute besser. Das gab mehr Möglichkeiten, die Veranstaltungen mitzubekommen“. Barbara Günther, die den Webauftritt gestaltete, hat es Spaß gemacht. Es sei viel passiert in dieser Nacht. Die gute Resonanz sei aber mit großem Organisationsaufwand verbunden und viel unbezahlter Arbeit: „Wenn alle das bezahlt bekämen, was hier geleistet wurde, käme eine solche Veranstaltung sicher nicht zu Stande“.

Peter Lokk


 

Brennstoff-Xylophon?

Habe mich am Metall-Xylophon mit den anderen Frauen köstlich amüsiert, während ein paar Männer so getan haben, als würden sie die Sache mit dem Brennstoffzellen-Dingsbums so wirklich verstehen. Ach, übrigens, falls sie einen ca. 15-jährigen braunhaarigen Sohn haben, so sollten sie möglichst schnell zum ZMP. Ihr Junge versucht gerade sein Leben mit einem dieser Elektro-Trial und einer Nußschale auf dem Kopf zu verkürzen.

 

Streetlife in Fürth

Zwar gibt es immer noch eine stattliche Anzahl von Gästen beim Fraunhofer Institut und in der ZMP-Halle, auffalend in Fürth ist jedoch, dass sich zwischen dem Technikum, dem Nano-Truck und der Party-Zone langsam ein veritables Street-Life entwickelt. Die Ufer-Stadt ist angenehm belebt.
Veit Bronnenmeyer

 

Vom Musikstudent zum Busguide



Interview mit Wolfgang Masin, 25 Jahre, Student und Busguide im grellen Skelettkostüm)

Jetzt ist es ja noch relativ ruhig hier. War das den ganzen Abend über so?
Ich bin an der Station Uferstadt eingestiegen und da war’s voll. Jetzt ist gerade kurzzeitig ne Flaute. Vorhin hat mir einer erzählt, die Leute sind alle erst nach Erlangen. Und da wollen sie dann alles sehen. Irgendwann schauen sie auf die Uhr und stellen fest: „Oh, es ist schon so spät“, und stürmen dann alle nach Nürnberg. Dann werden die Busse schon noch voll. So gegen elf.

Wie sind Sie eigentlich zu ihrem wundervollen Dress gekommen?
Wir Busguides sollten oder dürfen uns schon etwas anders verkleiden, sonst fall mer ja net auf. Außerdem ist ja eh Halloween, da kann man des schon mal brauchen.

Was haben Sie heute noch vor?
Bis halb zwei bin ich wahrscheinlich mit dem Bus unterwegs, danach geht’s zur Party! Sehen wir uns da?


Sicher. Was machen Sie eigentlich beruflich?

Ich studier an der Hochschule für Musik, das ist auch auf der Tour 777.

Was hätten Sie sich angeschaut, wenn Sie nicht hier wären?
Eigentlich bin ich ein wenig traurig, dass ich mir nichts anschauen kann. Dadurch, dass wir uns mit den ganzen Veranstaltungen beschäftigen und uns alles durchlesen mussten, weiß ich jetzt was alles los ist. Und da wäre einiges dabei gewesen für mich. An der nächsten Station z.B., an der Sozialwissenschaftlichen…

…der WiSo?
Genau! Da war schon einiges dabei. Buchvorstellungen oder der Vortrag mit den Vornamen. Oder auch zu den Gehörlosen. Die Gebärdensprache hätte ich mir gerne angeschaut. Und da kann man sich ja auch an die Bar setzten und sich mit Gehörlosen „unterhalten“.

Wir müssen jetzt leider aussteigen. Vielen Dank für das Gespräch.
Kein Problem. Dann bis später auf der Party…

von Jonas Klinner

 

Einmal selbst Pilot sein

Wer einmal nachfühlen will, wie man sich als Pilot fühlt, hat im Airport Nürnberg heute Nacht die Möglichkeit. An einem Computersimulator kann auch der Laie einmal ein "Flugzeug" starten, fliegen und in der Luft halten. In einem einfachen Grundprogramm unter professioneller Anleitung ist das selbst für Kinder kein Problem.

Zwar üben echte Piloten nicht in so leichten Programmen, aber für Anfänger reicht das, was die Mitglieder des Flugsimulatorenclubs FSC e.V. im Raum Nürnberg im Mövenpick-Konferenzzentrum aufgebaut haben. Leider hat man es nicht geschafft, ein Cockpit für die Nacht orginalgetreu nachzubilden, aber auch ohne dieses ist die Simulation durchaus real. Das ist unter anderem das Ziel des FSC, dessen Mitglieder sich auch auf Szenerie- und Flugzeugdesign spezialisiert haben. Das bedeutet, dass sie einmal versuchen, Cockpits zu bauen, die ihren Vorbildern so weit wie möglich entprechen. Außerdem soll auch die Szenerie während der Flugsimulation stimmen: Flughäfen werden der Wirklichkeit entsprechend nachgebildet und sogar das reale Wetter wird eingespielt.

Wer ebenfalls Interesse an Flugsimulatoren hat und nicht allein zu Hause vor dem Computer sitzen möchte, kann dem Verein beitreten. Informationen dazu finden sich auf der Clubhomepage unter www.fsc-ev.de.

von Madeleine Wolf

 

Feuer, Nebel und Dinos

Feuer, Nebel und Dinos

"Nebelwanderung durch die Entwicklungsgeschichte der Erde. Erleben Sie die Entwicklung der Dinosaurier bei Fackelschein im Nebelwald." So warb der Dinopark in Fürth in der Espanstraße im Programmheft zur langen Nacht der Wissenschaften. Ein Anwohner des Dinoparkes hatte diese Information im Programmheft offenbar nicht gelesen. Irritiert vom dichten Nebel und dem flackernden Fackelfeuer im Dinopark, rief er die Feuerwehr an, die gleich mit einem ganzen Löschzug ausrückte. Doch die Situation konnte schnell geklärt werden, da das Fackelfeuer die ganze Zeit über unter Kontrolle war. Die rund 500 Zuschauer dieser ersten Führung mussten nicht evakuiert werden.
Außer den Nebel-Führungen werden exclusive Schaupräparationen dargeboten. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie man einen Saurierfund fachgerecht präpariert, kann hier seine Neugier stillen.
Und wer selbst einmal als Fossilien-Forscher tätig sein möchte, kann vor Ort Hammer und Meißel in die Hand nehmen und sich auf die Suche machen. Allerdings nur bin 0.00 Uhr, dann müssen nämlich auch die Dinos endlich schlafen.
Christian Heller

 

Tipps in Fürth

Besucher Werner empfiehlt:
Zuerst die Abteilung für Röntgentechnik beim Fraunhofer Institut, dann zur Materialforschung Fürth und zum Abschluß eine kleine Stärkung in der Gastronomie neben dem Nano-Truck.

 

Metall das schwimmt?

Wer einmal erleben möchte, wie Metall auf dem Wasser schwimmt, sollte bei den Neuen Materialen Fürth vorbeischauen. "Aluminiumschaum" heißt das Teufelszeug - senstationell!
Veit Bronnenmeyer

 

Wissensdurst und Neugier noch größer als Party-Laune

Wissensdurst und Neugier noch größer als Party-Laune

Kurz vor 20.00 Uhr waren in der Party-Zone der Fürther Uferstadt ganze zwei Personen anzutreffen. Großes Gedränge herrschte dagegen im Zentralinstitut für Neue Materialien: Motoren, Turbinen und andere Autoteile aus neuen, robusteren, strapazierfähigeren und trotzdem leichteren Materialien und Werkstoffen sind hier zu bestaunen. Aber auch etwas alltäglichere Gegenstände wie Sparbüchsen, die dem Hammer trotzen sollen, stehen auf der Produktpalette. Oberbürgermeister Thomas Jung hielt sich auffällig lange mit seinem Sohn vor diesen Sparbüchsen auf. Ob dabei über eine Taschengelderhöhung des Filius diskutiert wurde, ließ sich von unserem Mann vor Ort leider nicht ermitteln. Aber wir bleiben dran.

Christian Heller

 

Rundfunkmuseum nicht vergessen

Wer schon lange mal das Fürther Rundfunkmuseum besichtigen wollte: jetzt ist die beste Gelegenheit. Aus das Rundfunkmuseum gehört zu den Ausstellern bei der Langen Nacht in Fürth. Vom Technikum, der zentralen Ausstellungshalle, sind es höchstens drei Minuten zu Fuß. Vorbeischauen lohnt sich!!
Veit Bronnenmeyer

 

Nano Truck in Fürth

Wie groß ist ein Nanometer? Diese und etliche andere Fragen rund um Dinge, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann, lassen sich im Nano-Truck in Fürth bentworten. Den Bseuchern der Langen Nacht steht unter anderem ein Elektronenmikroskop dafür zu Verfügung.
So viel sei verraten: ein Nanometer ist schon verdammt klein!
Veit Bronnenmeyer

 

Monster in 3D

Große 3D-Show in Fürth
Die Monster des berühmten Fürther Künstlers Patrick Preller können in den Räumen des Fraunhofer Instituts dreidimensional befürchtet werden. Das Institut selbst betreibt ein kleines 3D-Kino. Dreidimensionale Reisen durch Mumien und Uhrwerke begeistern die Besucher.
Außerdem kann, wer im Fraunhofer Institut gut aufpaßt und einen Fragebogen richtig ausfüllt, ein Apple iPod Shuffle gewinnen.
Veit Bronnenmeyer

 

Start in Fürth mit Komplikationen

Fürth: Technische Probleme
Die Eröffnungsveranstaltung in Fürth beginnt mit regem Zuschauerinteresse um 17 Uhr. Überschattet wird die Eröffnung von einem Stromausfall.Auch in der Info-Lounge der Lernenden Region gibt es technische Probleme. Noch kommen nicht alle PC-Terminals ins Netz. Die Lounge-Crew arbeitet fieberhaft an der Problembehebung. Die Gummibärchen finden übrigens reißenden Absatz.
Veit Bronnenmeyer

 

Light Show

Was noch die Wenigsten wissen:
vor dem Technikum in Fürth gibt´s eine Light Show. Momentan blitzt es noch etwas dünn, aber die Nacht fängt ja auch erst an!
Veit Bronnenmeyer

 

Vorankündigung ::

Samstag ab 17 Uhr finden Sie hier die neuesten Berichte der Wissenschaftsnacht in Fürth!


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