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Veranstaltungen & Highlights in Nürnberg :: live & aktuell

Junge Journalisten sind für Sie die Nacht über unterwegs und halten Sie mit Interviews, Fotos und Reportagen live & aktuell am Laufenden. Wenn auch Sie Neuigkeiten für uns haben, machen Sie mit und wenden Sie sich an die Info-Lounge in Nürnberg.

Diese Artikel werden Ihnen live & aktuell von engagierten jungen Journalisten zur Verfügung gestellt.
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Schnelle Busse und schlaue Delfine

Schnelle Busse und schlaue Delfine
Fast nur positive Stimmen zur Langen Nacht der Wissenschaften

700 Veranstaltungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen, 300 Veranstalter, von den Universitäten bis zu vielen Firmen und den Kommunen, und am Ende des Events überall gute Stimmung und gute Kritiken: Die Lange Nacht der Wissenschaften war, fragt man Besucher, Mitarbeitende, Polizei und Verkehrsbetriebe, ein voller Erfolg. Im Infonetz zur Langen Nacht www.nacht-der-wissenschaften.de dokumentierte das Bildungsnetzwerk Lernende Region Nürnberg-Fürth-Erlangen die Reaktionen der Teilnehmer.

Redakteure unterwegs

15 Redakteure bayerischer Schülerzeitungen recherchierten bei den Veranstaltungen und befragten Teilnehmer. 15 Fotografen schwärmten aus und gestalteten Bildergalerien der Events. Zehn angehende Radiojournalisten führten Interviews und produzierten O-Töne. Im Redaktionszentrum im Aktionsfeld Multimedia am Bildungszentrum wurde aus dem Rohmaterial eine multimediale Gesamtschau der Veranstaltungen im Spiegel der Besucher. „Die redaktionelle Arbeit war o.k.“, freut sich Christian Heller vom Redaktionsteam. „Die Qualität der Beiträge war allerdings sehr unterschiedlich“. In den Newsticker kamen vor allem kurze und aktuelle Beiträge, über Busrennen bei der Linie 333 und Besucherströme bei Vorträgen zur Wein- und Schnapsherstellung.

Das weltoffene Flair Nürnbergs

Besucherin Birgit Züge, die mit ihren Kindern Andreas und Astrid im Planetarium und in der Sternwarte war, sieht in der Langen Nacht ein Beispiel für „Das weltoffene Flair Nürnbergs“. Andreas Züge, zehn Jahre, sagt: „Das Planetarium war schön. Ich würde wieder kommen.“ Sascha Pöltl und Jonathan Geislinger, als Foto-Scouts unterwegs, hat die Lange Nacht gut gefallen. Die einzige Kritik: Die Shuttle-Busse hielten nicht an allen Haltestellen. Und beim nächsten Mal sollte die Lange Nacht am besten bis vier Uhr früh dauern. „Das Infonetz war super organisiert“, meint Julia Balanowski von der Jungen Presse Bayern, die als Teamerin zusammen mit drei Kollegen an diesem tag 15 Schülerzeitungsredakteure aus Bayern koordinierte. „Beim nächsten Mal sollten noch mehr Redakteure unterwegs sein, damit noch mehr Beiträge zusammenkommen“, schlägt sie vor.

Ein Zukunftsmodell

Klaus Wirth vom Zentrum Aktiver Bürger lobt: „Da sind lauter junge Leute, die beim Infonetz mitmachen – ein Zukunftsmodell“. Andrea Hinkelmann, den ganzen Abend am Newsticker, vergleicht mit 2003: „Dieses Jahr funktionierte der Transport der Leute besser. Das gab mehr Möglichkeiten, die Veranstaltungen mitzubekommen“. Barbara Günther, die den Webauftritt gestaltete, hat es Spaß gemacht. Es sei viel passiert in dieser Nacht. Die gute Resonanz sei aber mit großem Organisationsaufwand verbunden und viel unbezahlter Arbeit: „Wenn alle das bezahlt bekämen, was hier geleistet wurde, käme eine solche Veranstaltung sicher nicht zu Stande“.


Peter Lokk


 

"Blue Mood" mit dem Duo Wonderbar


Aus „Mein Song: Texte zum Soundtrack des Lebens“ lasen am Samstag abend in der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Zweigbibliothek an der WiSo Fitzgerald Kusz, Ewald Arenz, Nora Gomringer, Anne Borel, Hans Grasser und Steffen Radlmaier.

Jazz und Blues spielte das Duo Wonderbar dazu passend im Foyer der WiSo (Neubau Lange Gasse) unter dem Motto „Blue Mood & Fine Food”. Kulinarisch-musikalisch präsentierte sich die WiSo dabei mit Fingerfood-Spezialitäten, zubereitet von ausländischen Studis aus aller Welt.

Hier gibt das Duo Wonderbar gerade "On The Sunny Side of the Street" zum Besten. Anschließend folgte "Nobody Knows You When You're Down", kurz darauf die Jazz-Fassung von "Macky Messer", "Mack The Knife".

 

3D am Arbeitsplatz

Der Mensch denkt in 3D, also warum soll die Arbeitsfläche nicht auch
3-dimensional sein. Das Projekt Looking Glass von Sun zeigt einen
Desktop, der Programme drei-dimensional rendert und auf dem Bildschirm
ausgibt. Damit erreicht man eine räumliche Arbeitsfläche, die es
ermöglicht, intuitiver mit der Oberfläche und den Programmen umzugehen.
Verdeckte Programme werden duch die Transparenz der Fenster sichtbar.
Allerdings ist dieses Projekt noch eine nahe Zukunftsversion, da die
Leistung der heutigen PC's nicht ausreicht diese Oberfläche richtig
darzustellen.
Da dieses Projekt Open-Source ist, kann es kostenlos aus demInternet
heruntergeladen werden. Man kann es ausprobieren, aber auch
mitprogrammieren.
Weitere Informationen findet man unter der Projektseite:
http://lg3d.dev.java.net
oder auf der offizielen Homepage von Sun:
http://www.sun.com/software/looking_glass

Die Azubis des RRZE Sven Wölfel und Thomas Röhl

 

Wohin geht die Hochschulpolitik?


Die Struktur des Hochschulstudiums verändert sich: Auch in Bayern wird es Gebühren für das Erststudium geben. Eine Elitenförderung wurde etabliert. Entfernt man sich damit von einem Bildungsideal, das über die Anhäufung von „Humankapital“ hinausreicht? Nein, ganz im Gegenteil, man müsse „die akademische Humankapitalbildung intensivieren“, meinte Hans-Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft bei der Podiumsdiskussion „Wohin geht die Hochschulpolitik?“ an der WiSo.

Ulrich Wilhelm, Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst beschrieb wortreich, wieviele Ausnahmen es bei den geplanten Studiengebühren gebe: keine Gebühren für soziale Härtefälle, insbesondere alle Bafög-Bezieher, Darlehen für diejenigen, die kein Bafög bekämen, Stipendien für diejenigen mit den überragenden Leistungen… Warum es dann überhaupt Studiengebühren brauche, wenn es ohnehin vor allem Ausnahmen gäbe, beantwortete er nicht.

Auf die Probleme – einen im internationalen Vergleich niedrigen tertiären Sektor in Deutschland (dass zu wenig junge Leute eines Jahrgangs studieren), die vergleichsweise schlechten Studienbedingungen, die schlecht gelingende Zuführung der Studierenden zu den Fächern (kein Studium Generale wie in den USA) – wies Jutta Allmendinger, Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, hin. Ihre zentrale Frage lautete: Was geschieht denn mit den Studiengebühren? Dienen sie wirklich der qualitativen Verbesserung der Studienbedingungen? Oder zieht sich der Staat dann noch mehr aus der Finanzierung zurück?

Darauf gab im Verlauf der 120-minütigen Diskussion niemand wirklich Antwort. Alexander Wagner vom Bündnis gegen Studiengebühren berichtete von einer Studie an der Humboldt-Universität Berlin, wonach bei Semestergebühren von 500 Euro der weitaus größere Teil von der Verwaltung aufgefressen werde und damit keineswegs der qualitativen Verbesserung des Studiums diene.

Marion Schick, Präsidentin der Fachhochschule München, beklagte die Diskriminierung der Fachhochschulen und erhoffte sich von Studiengebühren bis zu 7 Millionen Euro mehr. Ulrich Wilhelm schilderte, wie die Studiengebühren in Bayern aussehen werden, wenn sie der Landtag denn so verabschiedet wie geplant: zwischen 100 und 300 Euro an Fachhochschulen, zwischen 300 und 500 Euro an Universitäten. Dabei können die Hochschulen innerhalb dieses Korridors nach Fächern differenzieren. Diese Zahlen gelten allerdings nur für das Erststudium, also im Zweifel das Bachelor-Studium. Wie es mit Master- und Promotionsstudiengängen aussieht, blieb offen.

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

Bereits eine Stunde vor Ende der Langen Nacht kann die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule ein rundum positives Resumee ziehen. Rund 4.000 Besucher füllten die Hörsäle und Labore am Keßlerplatz und in der Wassertorstraße. Lange Schlangen und anschließend staunende Gesichter bei den spektakulären Vorführungen der Ohm-Chemiker, volles Haus bei der Zauberwelt der Werkstoffe, berstende Nudelbrücken, digitale Multimediawelten oder tanzende Roboter. Nur einige Beispiele für das spektakuläre Programm, mit dem Professoren, Mitarbeiter und Studierende für einen gelungenen Abend sorgten. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit, hinter die Kulissen der zweitgrößten Hochschule Bayerns zu blicken. Die Lange Nacht avanciert immer mehr zum Ereignis, das im Nürnberger Kalender und auch in dem der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule einen festen Platz haben wird.

 

Zukunft der Arbeit


Kaum zu glauben: Ab dem Jahr 2015 steuert die Bundesrepublik auf einen Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften zu. „Demographisch bedingt nimmt das Arbeitskräfteangebot ab und altert“, das zeigten die Experten Johann Fuchs, Ulrich Walwei und Peter Schnur vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung anhand zahlreicher Statistiken auf.

Das IAB hat bereits früher Vorschläge gemacht, um die Arbeitslosigkeit zu senken, insbesondere eine Verkürzung der Arbeitszeit und Zurückhaltung in der Lohnpolitik gefordert. „Doch umgesetzt“, so Schnur, „wurde vor allem die Kürzung der Löhne“.

Sein Fazit: Eine Bildungsoffensive muss her. Bereits heute müsse dem sogenannten „Schweinezyklus“ gegengesteuert und in qualifizierte Ausbildung der jungen Leute investiert werden. Das gelte auch für die berufliche Weiterbildung: „Es ist viel unverantwortlicher, an der Bildung der nächsten Generation zu sparen, als ihr Schulden zu hinterlassen.“

 

Südstadtkids on Tour!

5 Juniors und 6 Seniors der Südstadtkids sowie die Initiatorin des
Stadtteilprojektes, Uta Wendrich, trafen sich um halb sechs am Hauptbahnhof
in Nürnberg, um gemeinsam mit dem Zug zur Langen Nacht der Wissenschaften
nach Erlangen zu fahren. Mal sehen, was die Uni so zu bieten hat! Was auf
einer Hauptschule in der Nürnberger Südstadt so geboten ist, wissen die
meisten von ihnen ja bereits aus eigener Erfahrung, aber eine Hochschule??
Da die Südstadtkids Teil der musikalisch untermalten Präsentationsshow im
Chill-out Bereich des Instituts für Geographie im Raum C202 sind, war das
natürlich einer der ersten Anlaufstationen für die Kids aus der Nürnberger
Südstadt. Als die 11 Jugendlichen im 'corporate design' (T-Shirts)
einliefen, wurde als nächste Präsentation natürlich das Programm kurzfristig
geändert und die 'passende Show' aufgelegt. Südstadtkids an der Leinwand und
echte Südstadtkids in der orientalisch gestalteten Sitzecke der Geographen!
Begleitet von Rap und HipHop Songs einer Nürnberger Band, werden die
Generationen von Südstadtkids vorgestellt und die verschiedenen Aspekte des
Projektes bildlich dokumentiert.

Das Fazit der Südstadtkids, die sich nach ihrer eigenen Präsentation
natürlich auch noch weitere Schwerpunkte des Geographischen Instituts (u.a.
Südliches Afrika, islamischer Orient, Alpen und Frankenland) ansahen:
Im Chill-Out Raum der Geographie kann man mal vom vollen Programm der Langen
Nacht der Wissenschaften ausspannen und sich von Bildern und Musik in ferne
Regionen entführen lassen. Unbedingt hingehen (Raum C202)!

Uns, die Südstadtkids erkennt ihr übrigens an den schwarzen T-Shirts mit dem
weißen Südstadtkids-Logo (Kompass).
Bis gleich, die Südstadtkids.

 

Der Turm der Sinne

Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Oder? Lassen sich unsere Sinne wirklich so leicht täuschen? Der „Turm der Sinne“ in Fürth stellt unsere Wahrnehmungen auf eine harte Probe. Auf sechs Etagen verteilt stellen Bilder, Experimente und bewegte Objekte die menschlichen Sinne auf den Kopf. „Das kann doch nicht sein“, wundert sich der grauhaarige Lehrer, als er vor einer Tafel steht, in der Adjektive wie „blau“ oder „rot“ in gelber oder grüner Farbe geschrieben stehen. Er schafft es nicht, die Farben beim lauten Vorlesen richtig zu benennen. „Wie soll das denn funktionieren?“, fragt das kleine Mädchen, als es mit zugehaltener Nase den Traubenzucker probiert und nichts schmeckt. Faszinierend sind vor allem die plastischen Versuche: Buchstäblich „Täuschung zum Anfassen“. Eine Metallrolle, die mit einem warmen und einem kalten Draht umwickelt ist, fühlt sich kochend heiß an: Das Gehirn kann den Unterschied zwischen den Temperaturen nicht korrekt verarbeiten und addiert die von den Handflächen gemeldeten Temperaturen zu „extrem heiß“. Ein anders Experiment zielt auf die Koordination zwischen dem Visuellen und der Motorik ab. Es ist leicht, mit einem Ball durch einen anderthalb Meter entfernten Ring zu werfen – mit einer bildverzerrenden Brille wird es sehr schwierig. Setzt man diese wieder ab, fliegt der Ball erst einmal komplett daneben, denn die Augen sind träge und gewöhnen sich an einen Umstand. Eines wird dem Besucher des „Turms der Sinne“ in Fürth deutlich bewusst: Sinne sind täuschbar. Vielleicht sollte man also doch besser auf sein Herz hören.

von Elisabeth Tilmann

 

Sind Arbeitslose faul?


Sind Arbeitslose wirklich faul? Mit „Ja“ wollte diese Frage am Samstag abend in der WiSo niemand beantworten. „Wir haben sie bewusst provokativ gestellt“, meinte Regina Konle-Seidl vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie konfrontierte die Praktiker auf dem Podium mit empirischen Befunden, wonach nur 35 Prozent der Arbeitslosen „vermittlungsorientiert“ seien. „Mit hoher Intensität“ suchten nur 50 Prozent nach einer neuen Arbeitsstelle.

Das konnten die Podiumsgäste aus der Praxis nicht bestätigen. Vermittler Micklewczyk von der Nürnberger Agentur für Arbeit wies auf die Diskrepanz von einer Million offenen Stellen einerseits, 4,8 Millionen Arbeitslosen andererseits hin. Sein Kollege, Arbeitsberater Peuntinger, wusste speziell von seinen Kunden, arbeitslosen Akademikern, dass sie hochmotiviert Stellen suchen. Er machte die Arbeitgeber verantwortlich: Akademiker würden alle möglichen Stellen annehmen, auch unter ihrer Qualifikation, Arbeitgeber würden ihnen aber kaum Chancen geben, weil sie dächten: Sobald der einen besseren Job hat, ist der weg.

Das es wichtig ist, Arbeitslose möglichst rasch in Job zu bringen, darüber waren sich alle einig. Gerd Reichl, Fallmanager von der Nürnberger ARGE, formulierte es so: „Es kommt darauf an, schnell eine Stelle zu finden, bevor einer resigniert“.

Langfristig, darauf wiesen die Experten hin, gebe es eine hohe Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften. Doch was mit den gering oder gar nicht Qualifizierten geschehen soll, bleibt offen.

 

Das Ende des Homo oeconomicus?


Ist der sogenannte Homo Oeconomicus immer vernünftig? Das fragten Thomas Kruppe und Gesine Stephan vom Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) im Hörsaal 0.424 der WiSo in Nürnberg. Laborversuche mit Studenten zeigen, dass das Modell des eigennützigen, rational handelnden, auf den eigenen Vorteil bedachten „ökonomischen Menschen“ nicht unbedingt geeignet ist, die Realität abzubilden. Menschen verhalten sich uneigennützig und kooperativ, auch dort, wo es ihnen keinen unmittelbaren Vorteil bringt.

Ein kleines Spiel verdeutlichte das antizipierende Denken: 20 Streichhölzer liegen auf dem Overheadprojektor ausgebreitet, von den beiden Spielern darf jeder abwechselnd 1-3 Hölzchen wegnehmen. Verloren hat, wer am Schluss auf einem Hölzchen "sitzenbleibt". Mitspielerin Regina Konle-Seidl gewann, weil sie blitzschnell den Spielverlauf durchdacht und darauf geachtet hatte, dass kurz vor Schluss fünf Hölzchen übrigbleiben müssen. Und das erreicht man dadurch, dass die Summe der entfernten Hölzchen pro Spielgang 4 sein muss.

Letzendendes, so das Fazit, entwickle sich der „Homo oeconomicus“ zum „Homo sapiens“.

 

Lasershow im Planetarium

Lasershow im Planetarium

Dort wird zu etwas Musik gezeigt was ein Laser alles so kann z.B. wie animierte Figuren an die Kuppel des Planetariums projiziert werden. Auch wird durch den Nebel der Nebelmaschine ein Laserstrahl geschickt. Die Reporter Sven, Birgit und Andreas meinen: „ Die Effekte sind wirklich sensationell. Diese Lasershow macht Appetit auf die „Queen Heaven“, die wegen Andrang noch bis Januar verlängert wurde.“ Außerdem gibt es unter anderem eine Ausstellung zu dem Thema Einstein - „Was ist Relativität?“, und Informationen der Astronomischen Gesellschaft Nürnberg.

Astrid Züge

 

Ein neues Schmuckstück Nürnbergs

Wenn man bei Siemens durch die Tür kommt, sieht man zunächst viele verzierte Tische mit leckeren Drinks und wird sofort freundlich empfangen. Es läuft ein Film über die U-Bahn der Zukunft. RUBIN (Realisation einer automatischen U-Bahn in Nürnberg) soll das führerlose Wunderobjekt heißen. In Nürnberg soll der Traum der Zukunft im Herbst 2006 wahr werden. Die U-Bahnen werden alle eine Kamera enthalten, mit der sie rund um die Uhr bewacht werden. Zur weiteren Ausstattung gehört eine Gegensprechanlage, damit man sich bei Problemen mit der Servicestelle in Verbindung setzen kann. Außerdem sollen viele Griffe zum Festhalten angebracht werden, Stauraum unter den Sitzen, zusätzliche Klappsitze und eine Rampe an der Tür, damit man mit einem Kinderwagen oder einem Rollstuhl besser hinein kommt. Die Panoramascheiben vorne und hinten, wo normalerweise die Fahrerkabinen sind, ermöglichen eine unglaubliche Aussicht. Das Fahrpersonal dient dann als zusätzlicher Ansprechpartner am Bahnsteig oder im Zug. Die Taktzeiten werden zudem auf 100 Sekunden verkürzt werden. In erster Linie soll aber die Sicherheit und das Fahrgefühl verbessert werden. Ein Zukunftstraum – für Nürnberg nicht mehr lange!

Mirjam Baur

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

ok.....dieser blog braucht mehrere anläufe. das wirklich wichtige stand, im letzten beitrag der nun in der matrix verloren ist. naja die wissenschaft. zu sagen bleibt: KAUFT einen I-FLY flugtrainer. damit ich wenigstens einen verkaufe. in der wassertorstrasse, hinten im g-bau. KAUFT!
und im ernst, schöne fotoarbeiten, live fotoshooting etwas zu langwierig....naja sso ists mit der kunst!
aus angst dass der blog wieder abstürzt wars das punkt

 

VAG weiterhin zufrieden

VAG weiterhin zufrieden

Entgegen einiger kursierender Gerüchte läuft der Busverkehr zwischen den einzelnen Stationen laut VAG reibungslos. Zwar könne die 15-Minuten-Taktung nicht immer hundertprozentig eingehalten werden, doch größere Zwischenfälle blieben bisher aus. Lediglich ein 86-jähriger sei bei einer Bremsung im Bus unglücklich gestürzt und hat sich vermutlich einen Rippenbruch zugezogen. Ohnmachtsanfälle infolge überfüllter Busse können allerdings nicht ausgeschlossen werden, wurden aber von Seiten der VAG auch nicht bestätigt. Im Zweifelsfall empfehlen wir, lieber auf einen weniger vollen Bus zu warten und inzwischen eine kleine Stärkung einzunehmen. Wer es etwas komfortabler mag, kann auch um 23.42 und 0.42 in die Sonderzüge zwischen Erlangen, Fürth und Nürnberg einsteigen.

Christian Heller

 

Bussystem: Bislang kein Zusammenbruch



Die Besucher nörgeln und stöhnen. Sie quetschen und rempeln. Sie schimpfen und fluchen. Doch so unbeliebt die überfüllten Shuttle-Busse auch sein mögen: Ohne das Service-Angebot des öffentlichen Personen-Nahverkehrs wäre die lange Nacht der Wissenschaften nicht möglich. Und die Veranstalter haben aus den Pannen der Vergangenheit ihre Konsequenzen gezogen. „Es war ein Chaos“, beurteilt Carolin Meierhofer das Bussystem der Wissenschafts-Nacht 2003.

Die 19jährige ist Bus-Begleiterin. Sie betreut die Fahrgäste, achtet darauf dass alles seinen geregelten Gang geht. Um die Besucher bei Laune zu halten, animiert sie zu Quiz-Spielen. Pech für die Fahrgäste: Meistens gewinnt der Busfahrer. Vom neuen Bussystem glaubt sie, dass es „besser organisiert“ sei als noch vor zwei Jahren. „Bisher lief alles ohne größere Komplikationen ab. Einen erneuten Zusammenbruch halte ich für unwahrscheinlich.“ Auch aus anderen Expertenkreisen ist großes Lob für das neue Bussystem zu vernehmen. Einzig in den Stoßzeiten zwischen 22 und 23 Uhr werden größere Probleme erwartet – doch die Organisatoren sind darauf vorbereitet.

Von Michael Metzger, Sarah Stowasser, Simone Ebeling und Michael Dikkaya

 

Die "Waffen" der Feuerwehr

Fragt man heutzutage einen Jugendlichen, ob er später mal bei der Feuerwehr arbeiten wollen würde, erhält man meist ein mehr oder weniger zögerliches "Nein".
Sieht man dann allerdings, wie unzählige Jugendliche mit strahlenden Augen aus dem Cockpit eines Feuerwehrautos steigen, könnte man meinen, dass "Feuerwehrmann" der Traumberuf schlechhin ist.
Auf der "Langen Nacht der Wissenschaften 2005" stellt die Flughafenfeuerwehr Nürnberg ihre Arbeit vor und beeindruckt damit nicht nur Kinder. Nach dem Auslösen eines Feueralarms dauert es weniger als 30 Sekunden, bis das letzte Feuerwehrauto aus der Garage gerollt ist und die Retter in der Not sind in maximal drei Minuten vor Ort - egal, wo auf dem Flughafen sich die Einsatzstelle befindet.
Diese Höchstleistung beruht großteils auf der professionell ausgebildeten Mannschaft. Die besteht aus zwei Teams: eines für den Gebäude-, das andere für den Flugzeugbrandschutz. Auch die hervorragende technische Ausstattung ist Grund für das schnelle Ausrücken der Flughafenfeuerwehr. Drei verschiedene Autos besitzt sie derzeit, das eine davon kam erst 2004 "zum Spottpreis" von 1,2 Millionen Euro hinzu.
Sein Wassertank, der bis zu 12500 Liter Wassen fasst, ist komplett wie ein Bienennest aufgebaut. Er ist nicht hohl, sondern in Waben unterteilt, damit das Wasser in den Kurven nicht durch die Fliehkraft die Überhand gewinnt und das Fahrzeug umwirft. Zum
Löschen wird aber nicht nur Wasser benutzt. Das Fahrzeug ist auch in der Lage bis zu 1500 Liter Schaum und 500 Kilogramm Löschpulver mit sich zu führen.
Diese Fakten werden die vielen Kinder auf der "Langen Nacht der Wissenschaften" kaum interessieren, wenn sie den beeindruckenden Löscharm, der in den Nachthimmel ragt, betrachten und den starken Feuerwehrmann als Held aus dem Wagen steigen sehen.
Sie werden wohl eher davon träumen später selbst einmal dieses Gefährt in Uniform und Helm zu steuern und anderen Menschen das Leben zu retten.

von Desiree Golz

 

Delfine als Publikumsattraktion

Delfine als Publikumsattraktion
Oder: Seehunde, Delfine und Zoobesucher


Heute im Delfinarium: Die Infonetz-Reporterinnen Simone, Sarah und Dikky kommen sich vor wie bei Dreharbeiten: "Das Delfinarium schlägt zurück" (ein besserer Titel ist den Reporterinnen nicht eingefallen). Aus der Seehundperspektive erzählt: "Also Leute, heut ist wiedermal was passiert, tztztz... Heute kamen wieder so viele Leute, um die Delfine bei uns zu sehen. Wegen uns Seehunden kommen nie so viele! Ich durfte gnädigerweise am Beckenrand sitzen. EineTrainerin hat mithilfe eines Films ( aber wieso von Spiegel TV?) erklärt, wie man darauf gekommen ist, dass manche Delfine, wie unser Noah, Mengen und Anzahlen von Formen unterscheiden können, egal, welche Gestalt sie haben. Aber diese Delfine! Auf einmal schmeißt einer von denen seinen Ball nach mir und trifft mich auch noch. Laut hab' ich den Vortrag unterbrochen und bin erstmal ums halbe Becken "gerannt", bevor ich ins Wasser gesprungen und weggeschwommen bin. Lange hat der Vortrag danach nicht mehr gedauert, die Trainerin hat noch ein paar Fragen beantwortet, während alle langsam gingen." Soweit die Schilderung aus der Seehundperspektive.

Unsere Reporterinnen wollten wissen, wie Publikum diese Veranstaltung wahrgenommen hat. Ein Pärchen aus Nürnberg, 18 und 23 Jahre alt, hatte die Werbung für Delfinarium im Prospekt gesehen, was sein Interesse geweckt hatte. Leider hatten die beiden nur die letzten Minuten der Show mitgekriegt, aber dennoch fanden sie das wissenschaftliche Kauderwelsch glaubhaft und interessant. Zwei Kinder, Laura (10 oder 9) und Cordula (9 oder 10) wurden uns leider der Konkurrenz weggeschnappt *grummel*. Auf dem Rückweg konnten die Reporter immerhin anschaulich beobachten , wie Affen sich lausten.

Simone, Sarah und Dikky






 

Eröffnung: Von Archäologie bis Zahnmedizin


Halblaute, stimmungsvolle kubanische Musik. Stimmengemurmel. Ein baustellenartiger Geruch. Es ist 17 Uhr, in wenigen Minuten wird die Lange Nacht der Wissenschaften im Technikum der Uferstadt in Fürth offiziell eröffnet werden. Rund 120 Menschen füllen die Halle. Von Rentnern über Geschäftleute und Studenten bis hin zu Kindern sind alle Generationen vertreten. Ein Moderator begrüßt das Publikum und die 6 bekannten Gäste auf der Bühne. Unter anderem befragt er den Oberbürgermeister der Stadt Fürth Dr. Thomas Jung zu den Hintergründen und Zielen der lang vorbereiteten Nacht. Besonders läge es ihm am Herzen, den öffentlichen Fokus auf die Wissenschaft zu richten, so Jung. Ebenfalls sei es wichtig, junge Leute zum Ingenieurstudium zu bewegen, da es an Nachwuchs mangele. Doch ist Wissenschaft nicht nur das Jonglieren mit Zahlen. „Unser Angebot reicht von A bis Z, von Archäologie bis Zahnmedizin“ so die Veranstalter. Alles in Allem macht die Begrüßung Lust auf mehr.

Elisabeth Tilmann & Jonas Klinner

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

Viel los am Ohm: Zahlreiche Besucher sind in den Gebäuden der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule rund um die Wöhrder Wiese unterwegs. Gleich zu Beginn nach der Eröffnung strömten die Massen und machen den Abend des 22. Oktober zu einer besonderen Nacht. Wissenschaft und Technik live zum Anfassen - und das kompakt auf rund 200 Metern Luftlinie. Im Programm der FH ist mit 45 Programmpunkten für jeden etwas dabei. Zu sehen gibt es die Zauberwelt der Werkstoffe, die viele Gäste begeistert, genau so wie den nützlichen Skibrillentest, die Spaghetti-Brücken der Bauingenieure oder die multimedialen Welten der Medientechnik. Überall gibt es angewandte Wissenschaft, Lehre und Technik hautnah zum Anfassen. Und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Mensateria hat ihre Pforten geöffnet und versorgt hungrige und durstige Besucher mit Essen und Trinken. Knapp vier Stunden gibt es die Welt des "Ohm" noch zu sehen. Für alle, die noch nicht da gewesen sind, sind die vielen interessanten Programmpunkte ein guter Grund, ans Prinzregentenufer zu kommen!
Marc Briele, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

Viel los am Ohm: Zahlreiche Besucher sind in den Gebäuden der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule rund um die Wöhrder Wiese unterwegs. Gleich zu Beginn nach der Eröffnung strömten die Massen und machen den Abend des 22. Oktober zu einer besonderen Nacht. Wissenschaft und Technik live zum Anfassen - und das kompakt auf rund 200 Metern Luftlinie. Im Programm der FH ist mit 45 Programmpunkten für jeden etwas dabei. Zu sehen gibt es die Zauberwelt der Werkstoffe, die viele Gäste begeistert, genau so wie den nützlichen Skibrillentest, die Spaghetti-Brücken der Bauingenieure oder die multimedialen Welten der Medientechnik. Überall gibt es angewandte Wissenschaft, Lehre und Technik hautnah zum Anfassen. Und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Mensateria hat ihre Pforten geöffnet und versorgt hungrige und durstige Besucher mit Essen und Trinken. Knapp vier Stunden gibt es die Welt des "Ohm" noch zu sehen. Für alle, die noch nicht da gewesen sind, sind die vielen interessanten Programmpunkte ein guter Grund, ans Prinzregentenufer zu kommen!
Marc Briele, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

Bernd: Ich war gerade bei der Roboter- Vorstellung. Echt interessant. Jetzt gehe zum Windkanal!

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

Hi, ich bin der Stephan und die Sache hier echt klasse! Besonders die Roboterkämpfe waren erste Sahne!

Freu mich schon auf das nächste Jahr!

 

Terror und die GEZ...

...haben zwar nicht unbedingt etwas miteinender zu tun, gehören aber beide zu den Themen, die die juristische Fakultät in der Langen Nacht der Wissenschaften behandelt. In einer abwechslungsreichen Reihe von Vorträgen werden verschiedene aktuelle Rechtprobleme auch für Nichtjuristen verständlich erklärt.

19:00 Uhr: Metin Kaplan, der berühmt-berüchtigte Extremist a.k.a. „Kalif von Köln“ behauptete einst, Islam und Demokratie würden in absolutem Gegensatz stehen. Koran vs Grundgesetz, das Problem der Muslime in Deutschland. Existiert ein solcher Zwiespalt wirklich?

20:00 Uhr: Während der Hexenprozesse war die Folter ein sehr beliebtes Mittel um die absurdesten Geständnisse aus den Delinquentinnen herauszupressen. Aber kann man so ein Geständnis als Erfolg in der Strafverfolgung benutzen? Gute Folter? Schlechte Folter?

21:00 Uhr: „Maschendrahtzaun in the morning…“ dieses Lied entstand aus einem Nachbarschaftsstreit. Wie sieht die aktuelle Rechtssprechung in solchen Fällen aus?

22:00 Uhr: "niemand mag die GEZ...", vor allem die Leute, die regelmäßig für Sender zahlen, die sie nie anschauen. Aber was ist die GEZ eigentlich und was darf sie?

23:00 Uhr: Möglichkeiten und Grenzen der internationalen Strafverfolgung von Terroristen.


2. Runde: Der Nürnberger Prozess.
Ein sehr umstrittener Fall. Einerseits wurden hier Natzi-Verbrecher verurteilt, auf der anderen Seite verstießen die Richter gegen mehrere rechtsstaatliche Grundsätze. Eingeleitet von einem viertelstündigen Videobeitrag, z. T. im Originalton, erklärt dieser Vortrag unter anderem auch die Auswirkungen auf heute.

3. Runde: Einvernehmliche Konfliktbeilegung
Übersetzt heißt das soviel wie: einen Rechtsstreit ohne eine richterliche Entscheidung beilegen. Außerdem erfährt man in diesem Vortrag, wie die Justiz solche Lösungen fördert. Mehrere Insider (Richter, Anwälte, Angestellte des Justizministeriums…) stehen Rede und Antwort. Anschließend wird das eigentlich vertrauliche Verfahren der Meditationen vorgeführt (in juristischem Sinne). Anhand von Vorführungen erfährt man hier, was das ist und wie es funktioniert.

4.Runde: Alles was Recht ist – Über Jura und Juristen
Hört sich ein bisschen allgemein und trocken an, aber der Veranstalter verspricht hier einen gleichzeitig lustigen und dennoch ernsthaften Vortrag darüber, welche Aufgabe die Justiz in der Gesellschaft einnimmt und welche Rolle Juristen dabei spielen.

Von Michael Dikkaya

 

Virus versus AntiVir

Fast jeder Haushalt besitzt heutzutage einen Computer mit Internetzugang und steht somit über das „world wide web“ in Kontakt mit der ganzen Welt. Das Internet bietet viele Vorteile, angefangen bei der Suche nach einfachsten Definitionen bis hin zum Online-Banking. Es befreit das Leben des einzelnen Verbrauchers von lästigen, teilweise sogar anstrengenden und zeitaufwändigen Vorgängen.
Doch zu vergessen sind auf keinen Fall die Gefahren, die von Viren, Würmern und Trojanern ausgehen. Ins Netz gestellt vom kleinen „Möchtegern-Programmierer“ bis hin zum Profi-Hacker bringen sie alle ein und dasselbe: sinnlose Zerstörung oder Diebstahl wichtiger Daten.
Um diese Gefahren abzuwenden, sprießen immer mehr Anti-Viren-Programme und so genannte Firewalls aus den Tasten der Programmierer.
Eine der wohl bekanntesten „Virenbekämpfungsmaschinen“ wurde von der AntiVir PersonalProducts GmbH entwickelt und schützt viele PCs vor der feindlichen Übernahme. Das Beste daran: die AntiVir PersonalEdition Classic ist kostenlos. Beim Erwerb der kostenpflichtigen Premium Version beteiligt man sich automatisch mit fünf Euro an der Auerbach Stiftung, die mildtätige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft unterstützt. So schützt man sich nicht nur, sondern leistet auch noch einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft.
Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften hält Dr. Robert Sturm, der Geschäftsführer des Nürnberger Antiviren-Spezialisten AntiVir PersonalProducts GmbH, einen Vortrag über die Fortentwicklung der AntiVir Programme. Diese finden an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule (Kesslerplatz 12) im Raum A109 jeweils um 19, 21 und 23 Uhr statt.

Von Simone Ebeling

 

Durch das Gelbe vom Ei

Das Klinikum in Nürnberg demonstriert die Funktionen des besten Computertomographen (CT) der Welt – mit Hilfe von Überraschungseiern.
Obwohl dieses Gerät erst seit zwei Monaten im Klinikum im Einsatz ist, haben Ärzte bereits mehr als 3000 Patienten damit untersucht. Deren Körper wurden dabei mit Hilfe von Röntgensstrahlen und aufwendigen Computerprogrammen in Scheiben aufgenommen. Beim neuen CT haben diese nur noch eine Stärke von 0.6 und 1.2 mm. So entsteht ein dreidimensionales Bild der Organe, das Aufschluss über Tumorerkrankungen geben kann.
Zur Demonstration dieser Möglichkeiten zeigt das Klinikum bei der Langen Nacht der Wissenschaften zuerst am einfachen Beispiel eines Überraschungseies. Die Zuschauer können nicht nur das gelbe Plastik-Ei, sondern auch das innere Spielzeug dreidimensional betrachten, während die Schokolade unversehrt bleibt. Näher an den wirklichen Aufgaben des CTs ist der folgende Flug durch die inneren Organe eines Menschen.
Insgesamt werden die Zuschauer auf anschauliche Weise erfahren, wie der weltweit beste Computertomograph funktioniert.

Von Elisabeth Tilmann

 

Standort Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule gut ausgelastet

Standort Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule gut ausgelastet

Die Palette der Angebote zur Langen Nacht der Wissenschaften ist an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule breit gefächert: Mitarbeiter des Virenschutzprogramms „AntiVir“ geben Einblick in ihre Arbeit, kleinere Wunderwerke der Technik, wie intelligente Kameras, werden ebenso präsentiert wie technisches Gerät größeren Ausmaßes, so zum Beispiel ein Brennstoffzellenfahrzeug.
Im Moment ist der „absolute Renner“ die Präsentation eines Roboters der neuesten Generation. Wie dieser beispielsweise bei Ausgrabungsstätten eingesetzt werden kann, verfolgen jeweils 50 – 60 Menschen im fliegenden Wechsel. Mehr fasst der Raum leider nicht.
Auch die Info-Lounge am Kesslerplatz wird sehr gut angenommen und wird von unseren Scouts ebenso häufig frequentiert wie vom interessierten Publikum, das in dieser noch lauen Nacht seinen Wissensdurst stillen möchte.
Christian Heller

 

Veranstaltungen & Highlights in N�rnberg :: live & aktuell

Besonders Interessant an der FH in Nürnberg fanden wir die Präsentation der Robtor und natürlich das Brennstoffzellenfahrzeug.
Auch die Leute der Lernenden Regio halten die Leute gut bei laune.

Sussi und Michi

 

Impressionen: Schlumpfstimme dank Helium


Melanie und Flo (jeweils 13): "Eingentlich sind wir nur wegen der Luftballons hier. Wir haben gerade Helium inhaliert. Damit kann man total witzige Schlumpfstimmen kriegen! Hihi..."

 

Siemens – Wissenschaft und Wirtschaft vereint

Wie auch das letzte Mal ist Siemens eine der Hauptsponsoren der Langen Nacht der Wissenschaften. Dieses Jahr können Nachtaktive und Interessierte an elf verschiedenen Orten ihr Wissen in Wissenschaft und Forschung auffrischen.
Hier erfahren Besucher, wie täglich Million von Postsendungen rund um den Globus vertrauenswürdig und schnell transportiert werden können.
Wem nachgesagt wird, er habe eine unleserliche Handschrift, kann hier das Gegenteil beweisen… oder auch nicht. Die Interactive READ Demo wird Handschriften auf ihre Leserlichkeit testen!
Zudem werden viele neue Technologien vorgestellt, wie zum Beispiel die erste vollautomatische U-Bahn der Welt. Weitere Themen sind Röntgenapparate und Computertomographen. Ein besonderes Highlight aus dem medizintechnischen Bereich wird die Orginal-Versuchsanordnung von W.C. Röntgen aus dem Jahr 1895 sein. Außerdem kann man sich über Schwerhörigkeit aufklären und eine Hörgeräte-Ausstellung besichtigen. Wer schon immer einmal schwerelos sein wollte, hat dazu bei Siemens Corporate Technology die Gelegenheit. Des Weiteren werden die Einsatzmöglichkeiten der Brennstoffzelle dargeboten.
Für Siemens sind solch ständige Austausche von Wissenschaft und Wirtschaft sehr wichtig. Das meint auch der Standortleiter der Siemens AG Erlangen, Manfred Hopfengärtner: „ Forschung und Entwicklung sind die Basis unseres unternehmerischen Erfolgs. Wir kooperieren eng mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, um ein ideales Klima für Innovation und technologischen Fortschritt in der Region zu garantieren.“

Von Judith Uhrmann und Miriam Baur

 

Impressionen: Nach dem Essen in die Jakobskirche


Ein verheiratetes Ehepaar aus Heroldsberg (61 und 63): "Meine Frau und ich haben einen festen Plan: Wir werden jetzt erst zur Werkstofftechnik gehen, dann wollen wir was hier in der Mensa essen, anschließend gehen wir zum Konzert in der Jakobskirche, und danach zur Anthropsychologie. Mit dem neurologistischen Proggramm im K4 schließend wir den Abend ab und fahren anschließend mit dem Auto nach Hause - hofentlich gibt es keinen Stau."

 

Sehenswert? Ja, doch!

Zum zweiten Mal findet sie heute statt, die Lange Nacht der Wissenschaften im Städtedreieck Fürth-Nürnberg-Erlangen. Und bei 3197 Angeboten kann die Wahl unter Umständen nicht ganz leicht fallen. Für die immer noch Unentschlossenen sollen hier zwei besondere Veranstaltungen genannt werden:
Gerade für Frauen bietet es sich an, auf einen Sprung bei der Firma Novartis vorbeizuschauen. Hier moderiert die ehemalige TV-Moderatorin Victoria Voncampe eine „Brustkrebssprechstunde“. In Anbetracht der Tatsache, dass 50.000 Frauen jedes Jahr an Brustkrebs erkranken, ist die am selben Ort angebotene Fotoausstellung sicherlich interessant.
Möchte frau sich lieber amüsieren, so ist die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät in Erlangen ein guter Tipp. Dort können sich die Besucher testen, wie gut sie über Sexualität, Schwangerschaft und Verhütung Bescheid wissen. Spaß versprechen experimentelle Rollenspiele oder das sozialwissenschaftliche Entscheidungsspiel „Geld oder Liebe“.

Von Jonas Klinner

 

Die Lange Nacht der Wissenschaften 05

Dieses Wochenende veranstaltet die Kulturidee GmbH nun die zweite Lange Nacht der Wissenschaften. Ab 18 Uhr präsentieren über 300 Partner aus Wissenschaft und Forschung über 500 Programmpunkte an 94 Veranstaltungsorten. Damit die Besucher die Hochschulen, kommunalen Einrichtungen, wissenschaftliche Institutionen sowie forschungsaktive Unternehmen problemlos und unkompliziert erreichen, werden alle Orte durch ein Shuttlebusnetz miteinander verknüpft. Nachdem vor zwei 12.000 Besucher vom nächtlichen Wissenschaftsfestival begeistert wurden, verlängerten die Veranstalter die Nacht diesmal um 1 Stunde. Damit endet sie erst um 1 Uhr. Das Eintrittsticket kostet zehn Euro, für Schüler und Studenten sieben Euro. Um auch dem Interesse der Kleinsten gerecht zu werden, findet diesmal von 14 bis 17 Uhr ein Kinderprogramm statt. Mit kindgerechten Antworten auf schwierige Fragen möchte man auch Kinder an die wissenschaftlich und technisch geprägte Welt heranführen.

Von Madeleine Wolf

 

Impressionen: Wahrscheinlich werden wir gar nicht reinkommen


Daniel Ulrich (32), Architekt aus Erlangen: "Ich hab' mich mit nem Freund verabredet, wir ham jetzt vor uns ein wenig umzuschauen. Was ich sehr interessant finden würde ist , was die Chemiker machen und zum Flughafen will ich auch unbedingt. Ich befürchte nur, dass alles total voll sein wird und wir vielleicht gar nicht reinkommen."

 

Info Lounge Nürnberg: Die Besucher kommen


Info Lounge Nürnberg: Die Besucher kommen

Bereits eine knappe Stunde vor dem offiziellen Start um 18.00 Uhr schauen erste Besucher bei der Info-Lounge in der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule am Kesslerplatz vorbei, um sich zu informieren.

Bevor jedoch der Startschuss fällt, wird letzte Hand angelegt, um einen reibungslosen Ablauf der zahlreichen Veranstaltungen in den Räumen der Fachhochschule zu ermöglichen.

Christian Heller

 

Die Wissenschaft der Kinder

Zuerst wurde das Kinderprogramm durch die Veranstalter eroeffnet.
Danach fanden die einzelnen Workshops der Kinderakamie statt.
Die Kinder hatten dabei die Moeglichkeit Kurse fuer Fremdsprachen,
Astrologie, eine Fahrradwerkstatt, einen Schachkurs, ein Verwandlungskurs
und einen Experimentierkurs zu besuchen.
Alle Workshops der Kinderakademie waren sehr gut besucht.
Die Nachfrage war erheblich groesser als Plaetze vorhanden
waren.
Die Kindern waren mit groesster Begeisterung dabei.
Die Idee der Kinderakademie wurde sehr positiv
von den Familien angenommen.

FRUEHFOERDERUNG LAUF

 

Vorankündigung

Samstag ab 17 Uhr finden Sie hier die neuesten Berichte der Wissenschaftsnacht in Nürnberg!


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